Hygge fürs Sterben- Dödständning löst Magical Cleaning ab -


Kannst du dir vorstellen, deinen eigenen Tod vorzubereiten? Obwohl du noch jung und kerngesund bist? In Schweden ist genau das gerade richtig verbreitet. Ich erzähle dir, warum!

Magical Cleaning war gestern, jetzt kommt Dödständning. Margareta Magnusson hat es nicht erfunden, aber als erste darüber geschrieben. „Frau Magnussons Kunst, die letzten Dinge des Lebens zu ordnen*“ heißt ihr Buch. Nach dem Tod ihres Mannes hatte sie damit begonnen, für ihren eigenen Tod aufzuräumen. Und setzte damit zuerst in Schweden und inzwischen weltweit einen Trend.

Dödstädning ist ein Neologismus aus den schwedischen Wörtern für „sterben“ und „Sauberkeit“ und bedeutet, den eigenen Tod vorzubereiten, obwohl der noch gar nicht bevorsteht.

Die Frage, die über allem steht, lautet: Womit möchte ich in Erinnerung bleiben? Wohl kaum mit unnötigem Krempel, den die Erben mühevoll entsorgen müssen. Magnusson selbst hat deshalb erst einmal gründlich aussortiert und nur ihre wichtigsten Erinnerungsstücke in eine Box gelegt. „Bitte wegschmeißen“ hat sie darauf geschrieben.

Und so funktioniert Dödstädning für dich:

  1. Als Erstes solltest du dir die großen Dinge vornehmen: Was möchtest du behalten, was kann weg? Nach und nach kannst du dir die immer kleineren Gegenstände vornehmen.
  2. So wie Margareta Magnusson kannst du dir auch eine Schatzkiste anlegen. Dort tust du deine wichtigsten Erinnerungen hinein.
  3. Damit nichts im Müll landet, was für deine Angehörigen Bedeutung hat, sprich mit ihnen. Informiere sie über deine Pläne und schenke ihnen vielleicht schon das ein oder andere.
  4. Überhaupt ist verschenken angesagt: Was du nicht brauchst, freut andere ganz bestimmt. Wenn du im engeren Bekanntenkreis keine Abnehmer hast, freut sich auch das nächste Sozialkaufhaus.
  5. Überleg dir schon vor dem nächsten Kauf: Brauchst du das wirklich? So erliegst du gar nicht erst der Shoppingsucht!
  6. Feiere! Und zwar dein Dödstädning! Belohne dich danach mit etwas Schönem!

Kurioserweise sind es vor allem junge Youtuber, die den Trend aufgreifen. Magnusson selbst empfiehlt Death Cleaning ab dem 65. Lebensalter.

Na, neugierig geworden?

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Findest du das Minimalismus-Konzept grundsätzlich spannend?

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